Donnerstag, 18. Juni 2015

Garnelen mit Spargel, Erdbeeren und Limettenjoghurt: eine perfekte Harmonie vom Grill


Ich hätte nicht gedacht, dass Garnelen und Erdbeeren ein solches Traumpaar sind. Tatsächlich funktionieren die beiden einfach unglaublich gut in einem gemeinsamen Gericht und ich würde ganz dringend empfehlen, diese Variante mit Spargel noch schnell in der laufenden Saison auszuprobieren. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "on fire - Grillen für Gourmets", das mit aufwendigen Rezepten für den Grill genau unseren kulinarischen Nerv trifft. Das Gericht rankt sich um die Kombination von Spargel, Erdbeeren und Schalentier, bei uns eine Garnele. Ihr könnt aber ganz sicher davon ausgehen, dass sich ein Hummer  oder ein Langostino ebenso gut macht, die deutliche Süße des Fleisches passt wunderbar in das Süße-Säure-Spiel, das dieses Gericht interessant macht. 


Aber nun: was haben wir dabei? Die Basis ist ein Limetten-Vanille-Joghurt, sogar recht kräftig gesüßt. Darauf kommt Mus aus gegrillten Erdbeeren und marinierte Erdbeeren, gegrillter weißer Spargel mit Chili und roher, marinierter grüner Spargel. Dazu gegrillte Garnelen, einfach gehalten. Schließlich sind wir mit Vanille, Chili und Limette schon gut dabei. Also: dringend probieren, eine Flasche Rosé dazu genießen und einfach über die Fülle freuen, die uns der Frühling jedes Jahr zu bieten hat.

Sonntag, 14. Juni 2015

Spargelsalat mit karamellisierten Aprikosen und gereiftem Parmesan


Nun liegt die Spargelsaison leider schon fast wieder hinter uns und ich bin sicher, dass nicht nur ich ihr voller Vorfreude und großer Pläne entgegengesehen habe. Für mich standen dieses Jahr ebenfalls einige Spargelrezepte auf der dringenden Kochliste: Spargeleis, lauwarmer gebeizter Saibling in einer Spargelhülle, Spargel mit Erdbeeren, Spargel mit Sardellen und schließlich auch Spargelsalat mit Aprikosen. Ich finde, dass Spargel für die Kombination mit frischen Früchten wie geschaffen ist und stelle heute eine von vielen, vielen möglichen Varianten vor. Dafür habe ich grünen Spargel dünn geschnitten und als Salat angemacht. Dazu gab es karamellisierte Aprikosen und einen guten, lang gereiften Parmesan. Am Besten dazu schmeckt ein einfaches, geröstetes Baguette.


Donnerstag, 26. März 2015

Rhabarbercrumble mit Mandel-Zimt-Streuseln


Für die Osterfeiertage ist es eine sehr schöne Möglichkeit, ein Buffet zusammenzustellen. Auf meinem österlichen Buffet dürfte dabei auf keinen Fall der Rhabarber fehlen - die Saison will schließlich umfassend genutzt werden. Dieser Crumble ist dabei das i-Tüpfelchen, die Nascherei zwischen den anderen Leckereien.  In der Form hält er sich auch einige Zeit warm, denn so sollte er am Besten genossen werden.


Samstag, 21. März 2015

Pfefferdorade mit Olivenkartoffelpüree und gratinierten Tomaten


Eine lange Liebesgeschichte verbindet uns mit dieser Pfefferdorade. Mehrfach haben wir das Rezept bereits gekocht, bei dem unweigerlich ein Gefühl nach Mittelmeerurlaub aufkommt. Das überraschende hierbei ist aber, dass ich dieser Art der Zubereitung viel abgewinnen kann; denn eigentlich ist viel und vor allem grober Pfeffer so gar nicht mein Fall. Aber es ist ja bekanntlich nie zu spät, seine Meinungen zu überdenken. Was bei der Dorade letztendlich auf dem Teller landet ist hocharomatisch, knusprig und saftig - ein ganzer Fisch mit knusprig gebratener Haut und verschiedenen Pfeffersorten. Dazu passt so einiges. Bisheriger Favorit war die Zitronenpolenta, ebenso passend ist eine kräftig tomatige Sauce, wir haben hier für euch aber Kartoffelpüree mit Olivenöl und Oliven und ganz wunderbare gratinierte Tomaten mit Oliven und getrockneten Aprikosen. Diese beiden Beilagen funktionieren ebenso toll zu gegrilltem Fleisch und sind für sich allein bereits richtige Leckerbissen.


Sonntag, 15. März 2015

Der Frühling kommt: Rhabarber-Baiser-Kuchen


Natürlich habe ich schon erzählt, dass ich ein großer Rhabarber-Fan bin. Jedes Jahr bedeutet der erste Rhabarber in den Auslagen der Obststände auf dem Markt für mich, dass es nun fast geschafft ist mit dem Winter. Und natürlich gibt es auch dieses Jahr ein Rezept mit meinem lieben Frühlingsboten. Ein Rezept von einem Freund - Rhabarberkuchen mit Biskuit, Rhabarber-Vanille-Füllung und Baiser.

Donnerstag, 12. März 2015

Pici mit Morcheln, Speck und pochiertem Ei


Unser vergangener Sommerurlaub führte uns in die Toskana. Regelrecht verblüfft waren wir davon, dass jedes Restaurant und jede kleine Bar kulinarisch völlig überzeugen konnte. Die einfachen Nudelgerichte waren mit Liebe und tollen Zutaten gemacht - und das schmeckte man. Im schönen San Gimignano hatte ich eine Spezialität der Toskana auf dem Teller: Pici. Das sind lange Nudeln mit recht großem Durchmesser, die dementsprechend lange kochen müssen.
Einige Pici haben den Weg zu uns nach Hause gefunden und wir haben damit unter anderem dieses wirklich wunderbare Gericht gekocht. Sehr fettreich aber diese Sünde kann und sollte man sich zumindest einmal erlauben!
Das Rezept ist einer Idee von Pete Evans entsprungen und wir haben es nur in einigen wenigen Belangen verändert. Zu den Pici gibt es eine Sauce aus Morcheln (man kann natürlich auch Steinpilze nehmen, so wie Pete Evans) und leicht geräuchertem oder pur luftgetrocknetem Bauchspeck. Besonders herausheben möchte ich noch die gebräunte Butter, die jedesmal wieder den Unterschied macht und ganz wunderbar zu den Pilzen passt. Nicht zwingend notwendig, aber auch dabei ist ein pochiertes Ei.

Sonntag, 8. März 2015

Blutorangen-Veilchen-Sorbet


Die kurze Blutorangensaison gut auszunutzen nehme ich mir jedes Jahr wieder vor - und scheitere meist. Diesmal hatte ich rein zufällig Blutorangen zuhause und wollte damit, einem vielversprechenden Rezept folgend, ein Blutorangen-Safran-Sorbet zubereiten. Leider - oder auch glücklicherweise - verhinderte meine panische Betriebsblindheit, dass ich den Safran auf meinem Gewürzregal fand. Deshalb musste ich zu einer Alternative greifen und entschied mich beim ersten Blick auf die getrockneten Veilchenblüten, dass das genau die richtige Idee ist.
Und Recht hatte ich, die florale Note fügt sich ganz wunderbar in das süß-sauer-herbe Aromenspiel der Blutorange. Seit diesem Tag habe ich das Sorbet drei weitere Male zubereitet. Und kann sagen: diese Blutorangensaison ist nicht ungenutzt an uns vorübergegangen.