Freitag, 20. Juni 2014

Rindertatar mit Wasabi, Granny Smith Apfel und Rucola


Ein schönes Gericht im heißen Sommer ist ein Rindertatar mit kalten Beilagen (zumindest bei vorhandenem Kühlschrank fürs rohe Rinderfilet :D). Wir haben hier in dem Tatar Apfel und Rucola sowie eine asiatische Marinade, die man für Sashimi benutzen kann, verwendet. Dazu ein herrlich erfirschender Sud mit grünem Tee, Zitronengras und Apfel und eine Wasabimousse. Wer doch gern ein paar Kohlenhydrate dazu möchte - frisch geröstetes Baguette wäre perfekt!

Freitag, 30. Mai 2014

Gratinierter Ziegenkäse mit Melone, Rose und Sumach


Ein kleines, frisches Sommergericht möchte ich heute gern für alle jene vorstellen, die im Sommer auch mal ein kaltes Gericht bevorzugen. Dazu hier eine rosarote Vorspeise, die sich recht gut vorbereiten lässt und das gängige Duo Wassermelone mit Käse gewürzmäßig etwas aufpeppt. In den Nebenrollen spielen dabei Rose, Sumach, Korianderkörner und Sternanis auf. Besonders gefallen hat uns der Hauch Rose mit der Wassermelone kombiniert.

Der Ziegenkäse wird mit einem Gewürzmix gratiniert, dazu gibt es Melone pur und als Gel sowie einige Gewürzcroûtons. Wir hatten angebotsbedingt einen sehr einfachen Ziegenfrischkäse als Taler. Seine Säure passt ganz wunderbar zur Melone, etwas gereifter und kräftiger darf er aber auch sehr gern sein. Verwenden kann man zum Beispiel Crottin de Chavignol, Bouton de culotte, Vabécou de Rocamadour, Pourly oder andere feste Ziegenkäse.

Montag, 21. April 2014

Kaninchen und Morcheln in Salbei-Weißwein-Sud mit Ricotta-Zitronen-Gnocchi in Salbeibutter


Heute haben wir uns an etwas Ländlichem gelabt, das gekonnt italienische und französische Elemente verbindet. Seit ich das Rezept für in Weißwein geschmortes Kaninchen mit Salbei gesehen habe, wollte ich es unbedingt ausprobieren - aber wie so oft hat es sich dann doch mächtig hingezogen, bis es endlich soweit war. Nun hatten wir zusätzlich das Glück, dass wieder einmal frische Morcheln bei uns eingetrudelt sind - diesmal dank meiner lieben Schwester. Natürlich haben wir die im Rezept vorgesehenen Pilze also direkt mit Morcheln besetzt. Dann habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Beilage gemacht und micht statt von Nudeln oder Ravioli von Gnocchi überzeugen lassen. Die himmlisch fluffigen Ricottagnocchi habe ich dann bei Robert von lamiacucina gesehen. Bei uns gab es sie nur leicht modifiziert und in Salbeibutter geschwenkt.


Sonntag, 13. April 2014

Wir starten in die Morchelsaison. Mit dabei: Spinat und Ei.


Dem Ein oder Anderen wird sicherlich aufgefallen sein, dass wir sehr gern Morcheln essen. In den beiden letzten Jahren hatten wir auch das Glück, wildwachsende Spitz- bzw Speisemorcheln zu finden. Dementsprechend haben wir bereits einige Rezepte mit unseren frischen Morcheln vorgestellt. Auch dieses Jahr war uns das Glück wieder hold und mein Schwager hat für uns ein kleines Dorado der Morcheln aufgetan und uns umgehend alarmiert. Fast 300 g kleine Spitz- und Speisemorcheln konnten wir bei der diesjährigen ersten Jagd ernten. Genug um einen Teil zu trocknen und einen Teil mit altbekannten Lieblingsrezepten zu verarbeiten. Neues ausprobiert haben wir aber auch. Die Morchel hat einen sehr besonderen Geschmack, den wir mit diesem Gericht durch sanfte Begleiter hervorheben wollten. Deshalb frischer Spinat und ein pochiertes Ei und fertig ist der einfache aber große Genuss.


Donnerstag, 13. März 2014

Langbrötchen - Wir sind bei der ersten Plötziade dabei!


Lutz hat alle Backverrückten zur ersten Plötziade aufgerufen. Alle Teilnehmer sollen aus fast identischen Zutaten Brot oder Brötchen backen. Mit dabei sind 450 g 550er Weizenmehl, 50 g Roggenvollkornmehl, 10 g Salz und Wasser sowie Triebmittel nach eigenem Ermessen.


Wir backen meist Brot oder Brötchen mit einem etwas höheren Anteil an Vollkorn- oder Roggenmehl, sodass wir hier unbedingt einen kräftigen Geschmack über die Teigführung erzeugen wollten. Deshalb haben wir uns für einen Pâte fermentée entschieden, der dem Teig ein nussiges Aroma verleihen sollte, und ebenso einen Roggensauerteig eingearbeitet. Geformt haben wir letztendlich Brötchen, die sich durch elastisch-weiche, mittlere Porung und eine dünne Knusperkruste auszeichnen. Der Geschmack ist mild aber aromatisch mit leichter Säure. Wir haben sie Langbrötchen genannt und freuen uns sehr über unser erstes richtig eigenes Rezept. Danke Lutz, für die tolle Idee! :)

Samstag, 8. März 2014

Heute mal vegan: Tomatensuppe mit rosa Pfefferbeeren und mediterranen Vollkornbröseln


Momentan üben wir uns, wie viele andere vielleicht auch, im Verzicht. Zeitweise verzichten wir auf Fleisch, Fisch und alle tierischen Produkte, sowie Weißmehl und Zucker. Dieses straffe, der Eitelkeit geschuldete Programm fällt natürlich umso leichter, je besser es schmeckt. Deshalb heute hier für alle anderen Verzichter ein besonders leckeres Rezept. Eine fruchtige Tomatensuppe mit Vollkornbröseln der mediterranen Art.

Sonntag, 16. Februar 2014

Kokospfannkuchen mit Gemüse auf Linsencurry


Ich bin ein großer Fan von reiner Gemüseküche und der Meinung, dass man auch ohne Fleisch und Fisch aufregend und abwechslungsreich kochen kann. Auch wenn der Genuss von Fleisch und Fisch für mich wichtig ist, bedeutet das nicht, dass ich täglich eines davon Essen muss. Im Gegenteil: lieber selten und dafür hochwertig, das ist wohl ein Schluss, den viele von uns Genießern ziehen.
Dieses Gericht kombiniert verschiedene vegetarische Elemente zu einem feinen Genuss, der in überschaubarer Zeit zubereitet werden kann. Die Kokos-Reismehl-Pfannkuchen werden mit knackigem Gemüse gefüllt und dann nur kurz angebraten. Einen spannenden Gegensatz dazu birgt das Linsencurry, das etwas länger gegart wird und samtig-aromatisch daher kommt. Als kleine Beigabe gibt es ein Kokos-Chutney, dassen Säure gut zur rahmigen Süße des Currys passt. Einfach lecker!