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Sonntag, 1. März 2015

Orientalische Auberginensuppe mit Lamm


Heute stelle ich hier eine Suppe vor, die neben meinem schon immer heiß geliebten Lammfleisch gleich drei Dinge verbindet, mit denen ich mich kulinarisch lange Zeit sehr schwer getan habe. Suppen und vor allem Eintöpfen konnte ich meine gesamte Kindheit hindurch wenig abgewinnen, vermutlich weil es gerade in der Schulküche oft zerkochte und schlecht abgeschmeckte Eintöpfe waren, die mein Bild geprägt haben. Heute koche ich ebenso gern Suppen, wie ich andere Gerichte koche - man wird weiser.
Mit den anderen beiden Dingen - Auberginen und orientalische Küche - bin ich sehr spät erst in Kontakt gekommen und musste dann leider einige Zeit darben, bis ich beides in köstlicher Form kennenlernen durfte.

Diese Suppe ist eine Abwandlung aus dem Kochbuch "Jerusalem" von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Die Aubergine wird zu einem Teil im Ofen geröstet und zum anderen Teil in Öl kraftig angebraten. In die Suppe komnmen dann vor allem Tomaten und Kreuzkümmel, dazu gibt es groben Couscous.


Meine Variante verzichtet auf einen Großteil des Couscous und bringt Lammfleisch ins Spiel - für mich das typische Fleisch der orientalischen Küche. Ergänzt wird die Suppe bei mir durch eine Knoblauch-Joghurt-Sauce und ein Kreuzkümmelöl.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Entenbrust mit Meerrettich-Couscous und zimtmarinierter Rote Bete


Falls man jemals Probleme haben sollte, seiner Tochter Rote Bete oder Couscous schmackhaft zu machen, dann sollte man es einfach mal mit dieser Variante probieren, die im herrlichsten Pink daher kommt und somit bei jedem kleinen Mädchen Entzücken hervorrufen sollte.
Geschmacklich allerdings könnte es schwieriger werden, denn Tanja Grandits mag nunmal Gewürze...und kleine Mädchen meist nicht so.
Zur mit Grenadine marinierten Entenbrust gibt es hier einen Meerrettich-Couscous, rohe Rote Bete, die in zimtaromatisiertem Rotweinessig durchzieht und einige Granatapfelkerne.


Montag, 7. Januar 2013

Winter-Couscous nach Ottolenghi


Nach vielen, vielen Lobeshymnen auf Ottolenghis "Genussvoll vegetarisch" war ich einfach zu neugierig, um es nicht selbst auszuprobieren. Also war es dieses Jahr eins der meist ersehnten Weihnachtsgeschenke und ein Grund für ein kleines Bisschen Heimweh in Paris.

Wir haben uns zuerst etwas winterliches vorgenommen, das außerdem marokkanische Elemente auf den Teller bringt, die wir in Paris so gern gemocht haben. Zu einem Safrancouscous gibt es wundervolles Wintergemüse aus Kürbis, Karotten, Pastinaken und Kichererbsen, das mit einer großen Hand voll der wundervollsten, orientalischen Aromen abgeschmeckt wird: Zimt, Sternanis, getrocknete Aprikosen und himmlische confierte Zitronen.