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Sonntag, 14. Juni 2015

Spargelsalat mit karamellisierten Aprikosen und gereiftem Parmesan


Nun liegt die Spargelsaison leider schon fast wieder hinter uns und ich bin sicher, dass nicht nur ich ihr voller Vorfreude und großer Pläne entgegengesehen habe. Für mich standen dieses Jahr ebenfalls einige Spargelrezepte auf der dringenden Kochliste: Spargeleis, lauwarmer gebeizter Saibling in einer Spargelhülle, Spargel mit Erdbeeren, Spargel mit Sardellen und schließlich auch Spargelsalat mit Aprikosen. Ich finde, dass Spargel für die Kombination mit frischen Früchten wie geschaffen ist und stelle heute eine von vielen, vielen möglichen Varianten vor. Dafür habe ich grünen Spargel dünn geschnitten und als Salat angemacht. Dazu gab es karamellisierte Aprikosen und einen guten, lang gereiften Parmesan. Am Besten dazu schmeckt ein einfaches, geröstetes Baguette.


Samstag, 8. März 2014

Heute mal vegan: Tomatensuppe mit rosa Pfefferbeeren und mediterranen Vollkornbröseln


Momentan üben wir uns, wie viele andere vielleicht auch, im Verzicht. Zeitweise verzichten wir auf Fleisch, Fisch und alle tierischen Produkte, sowie Weißmehl und Zucker. Dieses straffe, der Eitelkeit geschuldete Programm fällt natürlich umso leichter, je besser es schmeckt. Deshalb heute hier für alle anderen Verzichter ein besonders leckeres Rezept. Eine fruchtige Tomatensuppe mit Vollkornbröseln der mediterranen Art.

Sonntag, 16. Februar 2014

Kokospfannkuchen mit Gemüse auf Linsencurry


Ich bin ein großer Fan von reiner Gemüseküche und der Meinung, dass man auch ohne Fleisch und Fisch aufregend und abwechslungsreich kochen kann. Auch wenn der Genuss von Fleisch und Fisch für mich wichtig ist, bedeutet das nicht, dass ich täglich eines davon essen muss. Im Gegenteil: lieber selten und dafür hochwertig, das ist wohl ein Schluss, den viele von uns Genießern ziehen.
Dieses Gericht kombiniert verschiedene vegetarische Elemente zu einem feinen Genuss, der in überschaubarer Zeit zubereitet werden kann. Die Kokos-Reismehl-Pfannkuchen werden mit knackigem Gemüse gefüllt und dann nur kurz angebraten. Einen spannenden Gegensatz dazu birgt das Linsencurry, das etwas länger gegart wird und samtig-aromatisch daher kommt. Als kleine Beigabe gibt es ein Kokos-Chutney, dassen Säure gut zur rahmigen Süße des Currys passt. Einfach lecker!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Unser Beitrag zum World Bread Day 2013: Müllerbrot auf reiner Sauerteigbasis


Unsere hauseigene "Bäckerei", betrieben von meinem Mann, liefert etwa einmal pro Woche ein Brot und 8 Brötchen. Dass wir dabei am Liebsten auf Lutz Geißlers Rezepte zurückgreifen, ist sicherlich aufgefallen.

Diesmal allerdings haben wir uns das Müllerbrot aus dem Buch "Die Backbibel" von Allam und McGuinness ausgesucht. Die Geschichte dazu beginnt beim Fegen der Mühle, bei dem die verschiedensten Mehlreste zu einem Backmehl verpackt und später zu Broten, eben jenen Müllerbroten, verbacken wurden. Auch wenn unser Brot nicht aus zusammengefegten Mehlen besteht, vereint es doch drei unterschiedliche Mehlsorten und hat deshalb den Namen bekommen.


Neben Weizen-, Weizenvollkorn- und Roggenmehl kommt zum obligatorischen Wasser und Salz nur noch Sauerteig - heraus kommt ein sehr lockeres, mild aromatisches Brot mit splittriger Kruste und sehr gutem Ofentrieb. Unser Beitrag zum World Bread Day 2013. Das Brot kann als Basis für allerlei Varianten verwendet werden, ich denke dabei an Walnüsse, Kräuter oder Kartoffelstückchen mit Rosmarin.

Freitag, 4. Oktober 2013

Eine Biogemüse-Kiste auf ihrem Weg zum indischen Kürbis-Kartoffel-Curry


Als ich vor einigen Tagen von Nadine gefragt wurde, ob ich eine Kiste voller Zutaten von deinbiogarten.de verkochen möchte, war ich gern dabei. Denn dabei geht es nicht einfach darum, Werbung für irgendwen zu machen sondern für etwas, das ich auch außerhalb meines Blogs nutzen würde. Bei deinbiogarten kann man hochwertige Biolebensmittel erwerben, die ich zum Teil auch aus dem Sortiment anderer Bioläden kenne. Momentan beschränkt sich das Angebot noch auf nicht zu kühlende Kost, aus der ich mir einfach mal einen großen Packen Gemüse ausgesucht habe. Einheimisch anbaubare Sorten kommen aus Deutschland, Dinge wie Ingwer und Ananas natürlich nicht.

Ohne Fleisch und Fisch kochen machen wir ja durchaus auch gern (seltener fürs Blog, häufig im Rahmen unserer normalen Ernährung). Bei der Überlegung, was ich mit viel Gemüse und ohne Fleisch oder Fisch kochen würde, habe ich mich natürlich in Ottolenghis "Genussvoll vegetarisch" umgesehen und mich für ein Kartoffel-Süßkartoffel-Curry-Rezept entschieden. Allerdings haben wir hier Kürbis verwendet, nicht weil es keine Süßkartoffeln gegeben hätte, sondern weil wir alle lang genug auf die Kürbissaison warten mussten.


Also haben wir eine große Cocotte voll duftendes Curry gekocht: aus Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Ingwer, Kürbis und Schalotten, die alle liebevoll verpackt hier ankamen. Dafür haben wir auch keine fertige Gewürzmischung verwendet, sondern zum ersten Mal ein Curry selbst gemischt - das Gewürzregal gab es eben her.

Dienstag, 24. September 2013

Wildkräutersalat mit Pilzcrostini und Feigen


Dieses Jahr haben wir unseren Urlaub im schönen Ahrtal verbracht, einer der kleinsten Weinbauregionen Deutschlands, der aber die besten Rotweine unseres Landes entstammen. Natürlich haben wir während unseres Urlaubs ausgiebig geschlemmt, genossen und neues gekostet. Einen Geheimtipp hatte wir zuvor bekommen: wir sollen doch unbedingt einen Abstecher zu Jean-Marie Dumaine machen, einem französischen Koch, der seit 35 Jahren in Sinzig kocht und dessen Küche sich vor allem durch die Verwendung von Wildkräutern und anderen wildwachsenden Produkten auszeichnet. Möglicherweise hat der ein oder andere auch schon im Zusammenhang mit dem Fund von Burgundertrüffeln in Deutschland von ihm gehört. Unser letzter kulinarischer Ausflug führte uns dann ins Vieux Sinzig - das Restaurant eben dieses Monsieur Dumaine. Dort haben wir an einer Pilzwanderung mit anschließendem Diner teilgenommen und beispielsweise erfahren, dass einige Bovistarten doch tatsächlich essbar sind - sowohl braune als auch weiße Flaschenboviste, die innen noch völlig weiß sind, können verzehrt werden. Tja, nun haben wir jahrelang jeden Bovist im Wald gelassen. Bis heute - heute fanden wir Boviste und Pfifferlinge und haben damit ein herrliches, frühherbstliches Gericht mit Feigen zubereitet, bei dem noch einmal Urlaubsstimmung aufkam.


Die Pilze haben wir in der Pfanne bereitet und dann auf Crostini mit etwas Pecorino überbacken. Dazu passt natürlich Salat - bei uns Wildkräutersalat unter Anderem mit Schafgarbe, Malve, Steinklee und Liebstöckel. Wir haben auch sicherlich schon erwähnt, dass wir seit unserem Provenceurlaub große Feigenfreunde sind und uns jedes Jahr sehr auf die Feigensaison freuen. Deshalb hier auch frische Feigen und Feigenbalsamico zu Salat und Crostini.


Sonntag, 22. September 2013

Die letzten Tomaten des Sommers: Ofentomate mit Tomatensuppe und Basilikumsorbet


Nach einigen Wochen, in denen wir sehr wohl geschlemmt, aber kaum Essen fotografiert haben, melden wir uns heut mit einer Idee für die letzten Tomaten dieses Sommers zurück. Für uns lag dabei der Ausgangspunkt allerdings beim Basilikumsorbet, das wir seit Längerem schon versuchen wollten. Dazu passt ein Tomatensüppchen hervorragend, auch gern ein ganz klassisches mit einigen Croûtons. Wir sind aber bei der Kochbuchrecherche eher bei einer klaren Suppe und geschmorter Ofentomate gelandet. Gewürzt haben wir mit Sternanis, Tonkabohne und Kubebenpfeffer.

Montag, 22. Juli 2013

Für laue Sommerabende: Tomaten-Brotsalat mit Steranis, Nektarine und Pecorino in der Zucchiniblüte

 
Heute gibt es tatsächlich einmal ein Gericht, das wirklich schnell gemacht ist. In 20 Minuten spätestens steht die Leckerei auf dem Tisch: Panzanella, also ein Salat aus geröstetem Brot und Tomaten. In meiner Version mit Nektarinen, Zucchini und Pecorino. Das besondere daran ist das Sternanisaroma und das wichtige wie bei vielen einfachen Gerichten : hochwertige Zutaten. Also gutes Olivenöl, guter Balsamico bianco, reife aromatische Nektarinen, ein richtiges Sauerteigbrot (am Besten nach einem Rezept vom Lutz), ein guter Käse und reife, aromatische Tomaten. Am schönsten sieht der Salat aus, wenn man Tomaten in besonders vielen unterschiedlichen Farben verwendet. Man kann ihn dann in Zucchiniblüten anrichten, die sich gut gereinigt roh verzehren lassen und ein sehr leckeres, dezentes Aroma haben. Notwendig ist das Verwenden der Blüten natürlich nicht - genau wie die verschiedenen Tomaten.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Carpaccio mal anders: Kalbszunge mit lauwarmer Aprikosen-Pfifferlings-Salsa und knusprigen Pfifferlingen


Ich hatte vor einigen Monaten schon von meinem "Kochbuch der vergessenen Genüsse" erzählt und dabei aber nur ein vegetarisches Gericht vorgestellt, für welches ich die Inspiration diesem Buch entnommen habe. Diesmal steige ich so richtig in die interessanten Kapitel ein. Neben Zunge, die der ein oder andere sicher schon probiert hat, gibt es hier auch Hirn, Schweinefüße, Rüssel oder Bries. Und ich bin durchaus bereit, solchen Dingen mal eine Chance zu geben, und nicht einfach 200 Tieren im Laufe meines Lebens das Filet wegzuessen...ab sofort fehlt ihnen dann eben auch Zunge, Hirn und Füße.


Da ja gerade sowohl Pfifferlinge als auch Aprikosen Saison haben, habe ich mich als erstes auf ein Fleischgericht mit eben diesen Beigaben gestürzt. Es gibt kaltes Zungencarpaccio vom Kalb, dazu eine süß-säuerliche Salsa von Aprikosen und Pfifferlingen. Und weil ich knusprigen Pfifferlingen ganz einfach gar nicht widerstehen kann, obenauf noch einige krosse Pilze.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Die Jagd auf das perfekte Frühstück geht weiter: Ciabatta-Brötchen mit Sauerteig


Heute möchte ich mal wieder ein herzhaftes Brötchen vorstellen, das den Weg auf unseren Frühstückstisch durch Michas Hände gefunden hat. Wie so oft ist Lutz Geißler der Schöpfer des Rezeptes und ich möchte an dieser Stelle voller Vorfreude Werbung für sein in wenigen Tagen erscheinendes Brotbackbuch machen.

Die Ciabatta mit Sauerteiganteil gibt es als Rezeptergänzung auf der Brotbackbuch-Seite.
Unsere daran orientierten Brötchen werden mit Sauerteiganteil und Hartweizen schön herzhaft, rustikal und leicht würzig. Die Krume ist etwas grobporiger und die Kruste dünn aber knusprig. Die lange Übernachtgare tut der Aromenentwicklung außerdem sehr gut - und prädestiniert die kleinen für den Frühstückstisch. Unserer Vorliebe für guten Schinken und Käse am Morgen können wir damit jedenfalls fabelhaft fröhnen.



Mittwoch, 26. Juni 2013

Ein schnelles Tanja Grandits Gericht: Enten Dim Sum mit Pfirsichsalsa


Oftmals sind ja die von mir vorgestellten Gerichte von Tanja Grandits nicht nur mit ungewöhnlichen Zutaten sondern auch nur mit größerem Aufwand zuzubereiten. Heute stelle ich allerdings ein Gericht vor, das relativ schnell und mit kleinerem Aufwand machbar ist. Ein asiatischer Snack, der wunderbar in den Sommer passt.
Sicherlich bin ich nicht die einzige, die ein Rezept sieht und es gern kochen möchte aber im nächsten Moment dann bemerkt, dass eine Zutat saisonal eingeschränkt verfügbar ist. Hier ist es der Pfirsich. nun habe ich also mit dem Kochen auf die Pfirsichsaison warten müssen und dann umgehend losgelegt. Es gibt kleine Enten Dim Sum, also eine Entenmasse im Teig mit säuerlich-salziger Pfirsichsalsa.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Bergkäse mit Ananasvariation - ein Käsegang


Ich bin ein großer großer Käsefan. Am liebsten esse ich gereiften chèvre frais oder Käse aus Büffelmilch, eine leichte Säure oder etwas Cremigkeit gefallen mir meist. Im Restaurant statt Dessert den Käse zu wählen fällt mir trotzdem schwer, weil er (meist) nicht so aufwändig kombiniert und angerichtet wird und nicht so abwechslungsreich ist. Dem entgegenwirken kann man natürlich, indem man den Käse nicht lapidar auf einen Teller legt und ein Stück Brot dazu serviert, sondern einen ganzen kleinen Käsegang auf den Teller bringt.

In Tanja Grandits' neuem Buch gibt es nun sogar ein Kapitel mit Käsegerichten, von denen mich das hier vorgestellte sofort gereizt hat. Komponiert ist es für einen guten Bergkäse, der von drei Ananas- und einer weiteren Käsevariante begleitet wird und mit etwas Kreuzkümmel anbandelt. Insgesamt sehr lecker. ABER den Käse wie vorgeschlagen in sehr dünne Scheiben zu schneiden nimmt ihm doch seine besondere Kraft und auch die Hauptrolle. Ich würde also bei weiteren Bergkäse-Ananas-Gängen den Bergkäse in Stücken servieren. Begleitet wird er dann von einem Ananas-Kreuzkümmelragout, einem Ananas-Zitronengelee und einem Ananassenf. Als kleine Leckerlis gibt es außerdem einige Bergkäse-Kreuzkümmel-Chips.

Mittwoch, 24. April 2013

Tomatenbrot


Michas Leidenschaft fürs Backen wurde ja nun vor einigen Monaten geweckt und seither bereichert er unseren Frühstückstisch eigentlich wöchenlich durch etwas frisch gebackenes. Dabei reicht sein Repertoire von süßen Brioches und Croissants über Milchbrötchen bis hin zu Kräuterbrioches, Doppelbrötchen und leckeren Olivenölbrötchen. Natürlich ist es aber wie bei jedem Koch und Bäcker: es muss immer etwas neues ausprobiert werden. Und dementsprechend steigen wir nun auch ins Brotbacken ein. Diesmal stellen wir ein Tomatenbrot vor, das wir aus dem kürzlich erschienenen Buch von  Emmanuel Hadjiandreou "Gutes Brot selber backen" entnommen haben.
Eine knusprige Kruste und ein wunderbar fluffig-weiches Innenleben bekommen kräftiges Aroma durch Tomatenmark, Schwarzkümmel und Bockshornkleesamen sowie etwas Olivenöl.

Freitag, 19. April 2013

Mar i Muntanya: Calamaretti mit Kaninchen-Dörrobst-Füllung


Unsere erste, große kulinarische Liebe war eine katalonische Tapasbar in Jena, in der es nicht nur die typischen Köstlichkeiten gab sondern auch hochklassige Gerichte im Tapasformat, die uns bei jedem Besuch wieder begeistern konnten. Eine Besonderheit der katalonischen Küche liegt in der Mittelmeer und Pyrenäen umfassenden Geographie begründet und verbindet Meeresfrüchte und -bewohner mit im Gebirge lebenden Tieren wie Hähnchen, Kaninchen oder anderem. Kürzlich entdeckten wir nun in einem wunderbaren Meeresfrüchte-Kochbuch eine Spielart dieses mar i muntanya: Tintenfischtuben gefüllt mit geschmorten Kaninchenkeulen und Dörrobst.

Dienstag, 26. März 2013

Angegrillt mit T-Bone-Steak


Grillen scheint etwas zu sein, dass bei Männern ein absolutes Grundbedürfnis ist. Auch in unserem Haus ist nun ein richtig toller Grill eingezogen und der musste natürlich sofort zeigen, was er kann.

Dem Herrn des Hauses konnte ich dabei eine besondere Freude machen: mit einem T-Bone-Steak. Zugegebenermaßen ist das aber auch für mich ein lang gehegter und nun erfüllter Wunsch gewesen. Wir haben unser Steak mariniert und dann mit herrlichem Grillaroma genossen. Dazu gab es Grillgemüse und natürlich noch einige weitere Leckereien.

Freitag, 22. März 2013

Focaccia mit roten Zwiebeln


Heute gibt es mal wieder einen mehrfach erprobten Klassiker. Focaccia ist eine ligurische Spezialität, vergleichbar mit einem Fladenbrot; sie erlaubt dem neugierigen Leckermaul zahllose Variationsmöglichkeiten. Typisch für die Focaccia sind kleine Mulden, die vor dem Backen mit den Fingerspitzen in die Teigfladen gedrückt werden.

Unser Klassiker wird neben obligatorischem Olivenöl und Salz noch mit roten Zwiebeln und Zucker verfeinert. Weitere Möglichkeiten für Beläge gibt es am Ende des Artikels.

Sonntag, 24. Februar 2013

Loup de mer im Schinkenmantel mit Bohnen-Minz-Salat


Fisch esse ich wirklich gern und habe es schon als Kind gern gemocht, weil es bei meinen ebenfalls fischliebenden Eltern eben oftmals Fisch gab. Und nicht etwa (nur) Fischstäbchen! Am liebsten bereite ich einen Fisch im Ganzen zu, wie am Heiligabend mit meiner Familie als es einen 3 kg Lachs in der Salzkruste gab.

Für den Loup de mer im Schinkenmantel haben wir hier aber nur die Filets verwendet und aus dem Rest einfach noch einen Fond angesetzt.
Dadurch, dass die Filets hier aber gefüllt und ummantelt werden, bleiben sie schön saftig und das Gericht ist sehr aromatisch. Gefüllt werden die Fische mit Rucola, Kapern, Zitrone und getrockneten Tomaten. Dazu gibt es einen sehr besonderen Salat aus Trasimenobohnen und Minze.


Donnerstag, 21. Februar 2013

Geröstete Süßkartoffeln mit Tahinisauce und Za'atar


Nachdem Ottolenghis "Genussvoll vegetarisch" unseren Speiseplan gerade für schnell und einfach zubereitete Gerichte enorm bereichert hat, haben wir uns auch "Jerusalem" von Ottolenghi und Tamimi gegönnt. Dieses Gericht aus ebendiesem Kochbuch haben wir bereits einmal probiert und so lecker gefunden, dass wir es natürlich nochmal kochen und verbloggen wollten.

Ursprünglich wird Butternutkürbis verwendet, aber saisonal bedingt gibt es bei uns die heißgeliebte Süßkartoffel. Außerdem ersetzen wir Pinienkerne durch Walnüsse.
Die Süßkartoffeln werden mit roten Zwiebeln im Ofen geschmort und anschließend mit Sauce, Nüssen, Za'atar und evt Petersilie bestreut serviert. Ein schnelles Gericht, das wenig Aufwand erfordert und sich auch gut zusammen mit weiteren orientalischen Köstlichkeiten macht.

Dienstag, 19. Februar 2013

Pulposalat mit Orange, Fenchel und Kreuzkümmelvinaigrette


Wenn es darum geht, etwas zum allerersten Mal auszuprobieren, bin ich meist schon einige Tage vorher in freudiger Erwartung. So auch diesmal, als es daran ging, einen Pulpo (oder Kraken oder Oktopus) zuzubereiten. Ausgesucht haben wir uns dazu wie so oft ein Rezept von Tanja Grandits aus ihrem Kochbuch "Aroma pur". Nach einem Rezept mit Thunfisch geht es in ihrem Kreuzkümmelkapitel wieder um Meeresbewohner. Der Pulpo wird außerdem mit Fenchel, roter Zwiebel und Orangen serviert. Deshalb galt es noch schnell zuzuschlagen, bevor die Orangensaison sich klammheimlich wieder verabschiedet.


Donnerstag, 7. Februar 2013

Entenbrust mit Meerrettich-Couscous und zimtmarinierter Rote Bete


Falls man jemals Probleme haben sollte, seiner Tochter Rote Bete oder Couscous schmackhaft zu machen, dann sollte man es einfach mal mit dieser Variante probieren, die im herrlichsten Pink daher kommt und somit bei jedem kleinen Mädchen Entzücken hervorrufen sollte.
Geschmacklich allerdings könnte es schwieriger werden, denn Tanja Grandits mag nunmal Gewürze...und kleine Mädchen meist nicht so.
Zur mit Grenadine marinierten Entenbrust gibt es hier einen Meerrettich-Couscous, rohe Rote Bete, die in zimtaromatisiertem Rotweinessig durchzieht und einige Granatapfelkerne.