Sonntag, 9. September 2012

Mein Projekt (8/20): Zwetschgen, Zimt, weiße Kuvertüre, Joghurt


Matthias Ludwigs setzt seinen Fokus aktuell auf mehrere Läden, für die er in seiner Backstube in Köln Leckereien erdenkt und fertig. Der passende Name für diese Unternehmung ist "Törtchen Törtchen". Wir hatten in unserem diesjährigen Urlaub das Glück, einmal in einem der drei Törtchen Törtchen in Köln vorbeizuschauen. Leider kann man nicht so viel essen, wie man gern möchte...aber einige Macarons und drei Törtchen haben wir im Innenhof genossen.

Nach diesem Besuch war natürlich klar, dass bei meinem Projekt irgendwann auch ein Törtchen auf dem Programm stehen muss. Und hier kommt es nun: Zwetschgen-weiße Schokolade-Törtchen mit Zimt und Joghurt.

Freitag, 24. August 2012

Mein Projekt (7/20): Melone, Süßkartoffel, Minze, Muscovado-Zucker


Heute habe ich das erste Dessert aus Matthias Ludwigs' Buch zubereitet, bei dem ich doch etwas skeptisch gegenüber der Zutatenkombination war. Während ich mir die Süßkartoffel sogar noch recht gut vorstellen konnte, bin ich der Melone gegenüber sehr misstrauisch, wenn es um Naschereien geht. Pur gerne, aber als Eis oder mit Milchprodukten so ganz und gar nicht. Nun ja, probiert wird die Kombination selbstverständlich trotzdem!

Neben diesen beiden Zutaten gab es hier auch wieder etwas völlig neues für uns zu entdecken: Muscovado-Zucker. Dieser ist nicht raffiniert und absolut naturbelassen; deshalb auch richtig kräftig dunkelbraun mit sehr malzigen Noten, die an Lakritz und Karamell erinnern, er bildet auch richtig große Klumpen und ist etwas feucht. Außerdem sei noch gesagt, dass das Dessert für die Purpursüßkartoffel konzipiert ist. Leider konnte ich sie nicht auftreiben und habe mich deshalb mit der Standard-Süßkartoffel begnügt. Geschmacklich war das nach unserer Meinung trotzdem richtig schön.

So, nun aber zum Punkt. Was gab es eigentlich? Zu einer schönen, leuchtend orangen Süßkartoffeltarte habe ich einen Melonencocktail mit Minze bereitet. Mit diesen zwei Komponenten sind bereits alle vier Hauptdarsteller untergebracht. Weil wir aber einfach zu gern Eis essen und ich gern auch etwas mit dem puren Muscovado-Geschmack austesten wollte, gab es noch ein einfaches Muscovadozucker-Eis

Montag, 30. Juli 2012

Melonenshooter mit Tomaten-Chili-Marmelade und Zitronen-Garnele


Die  tollen Gerichte, die wir bisher aus Tanja Grandits' Rezeptefundus ausprobiert haben, und das heiße Wetter haben uns dazu bewegt, ein weiteres Gericht auszuprobieren. Nach Wasabi, Minze (wir hatten eine köstliche, nicht verbloggte Avocado-Minz-Suppe) und Vanille sowie außer der Reihe der tollen Jakobsmuschel mit Birne und Süßkartoffel ging es hier ins Chili-Kapitel.

Sonntag, 29. Juli 2012

Mein Projekt (6/20): Himbeere, Limette, Zitronengras, Estragon


Mesdames, Mesieurs, ich darf heute ein Dessert jenes Kapitels präsentieren, das mich damals überhaupt erst dazu gebracht hat, Matthias Ludwigs' Buch begeistert durchzukochen. Meine innigst geliebte Himbeere schmiegt sich sanft an ihre frisch-saftigen Begleiter Limette, Zitronengras und Estragon.

Samstag, 28. Juli 2012

Kalbscarpaccio mit Tomaten-Vanille-Cassata und Pecorino-Zitronen-Vinaigrette


Heute gibt es erneut ein Rezept von Tanja Grandits, das wir heute genossen haben. Es gehört zum Vanille-Kapitel und verbindet ofengetrocknete Tomaten mit kräftigem Pecorino und wunderbar frischem Kalbsfilet. Das Gericht ist eher eine Vorspeise und passt perfekt zum warmen Wetter, weil es kalt serviert wird.

Sonntag, 15. Juli 2012

Jakobsmuscheln mit Ingwer-Safran-Kruste, Birnen-Sambal und Süßkartoffelpüree


Wir hatten gestern abend das Vergnügen, eines der besten Gerichte der letzten Wochen zu essen. Mal wieder war es eine Kreation von Tanja Grandits, die sich so langsam zu meiner Lieblingsköchin entwickelt. Das hätte ich nicht gedacht. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass eine wieder ungewöhnliche Kombination einer doch recht ordentlichen Menge an Aromen so harmonisch zusammenpasst. Dieses Gericht empfehlen wir beide hiermit ausdrücklich zum Nachkochen!

Donnerstag, 12. Juli 2012

Mein Projekt (5/20): Johannisbeeren, Erdnuss, Manna, Weiße Schokolade


Juhu, die nächste Überraschung aus meinem Dessert-Projekt steht auf dem Tisch! Ich habe jetzt in der Beerensaison zwischen Himbeeren und Johannisbeeren geschwankt. Aber ein großer Topf voller leuchtend roter, aromatischer Johannisbeeren aus Schwiegermamas Garten hat mir die Entscheidung leicht gemacht.
So gab es eine Kombination säuerlicher Beeren mit richtig süßer weißer Schokolade, dazu crunchy Erdnüsse und ein besonderes Aroma durch Manna.
Manna hatte ich bisher weder gegessen geschweige denn selbst gekocht, also ein weiterer Aufbruch zu neuen kulinarischen Ufern dank Matthias Ludwigs. Manna ist ein Baum, dessen lange, schwarze Früchte man aufbricht, um die Samen zu entnehmen. Diese sind von einer klebrigen, dunkelbraunen Masse umgeben, aus der man ein Püree für die weitere Verarbeitung herstellt.

Diesesmal gab es dann aus den vier Komponenten etwas neues: ein Törtchen beziehungsweise eher eine Schnitte, weil ja rechteckig ;).